Donnerstag, 30. Juni 2011

Chill for legalization! Mit der Grünen Jugend und Linksjugend [´solid]



Linksjugend [’solid] tritt für eine Legalisierung von Cannabis ein und zwar aus verschiedenen Gründen:

1) So lange Menschen Cannabis nehmen wollen, wird sich ein Weg finden um diese Nachfrage zu bedienen, dadurch entstehen mafiöse Strukturen. Würde Cannabis legalisiert, würden diese Strukturen, ohne polizeiaufwand, deutlich geschwächt werden.

2) Es ist unsinnig das Alkohol und Nikotin legal ist, Cannabis hingegen nicht. Alkohol und Nikotin sind stark süchtig machend und gesundheitsschädlicher als Cannabis.

3) Würde Cannabis unter staatlicher Aufsicht produziert und verkauft werden, kann dies nicht verunreinigt werden.
In der jetzigen Situation ist ein Konsumentenschutz nicht gewährleistet.

4) Geld stinkt nicht: Eine Besteuerung des Cannabisverkaufs würde Geld für den Staatshaushalt einbringen.

5) Cannabis ist als Medikament in vielen Ländern anerkannt, z.B. in den USA als "medical marihuana".

Deshalb kommt am Samstag den 2. Juli um 17 Uhr zum Stachus und chillt mit der Grünen Jugend und Linksjugend [´solid] München zusammen für eine Legalisierung von Cannabis.

Bringt Liegestühle und Decken mit!
Strafrechtlich relevante Substanzen müssen leider Zuhause bleiben. ;-)

Donnerstag, 23. Juni 2011

"Stonewall was a riot!"

Auch dieses Jahr findet in München der "Christopher Street Day" statt. Der Christopher Street Day geht auf die Stonewall Riots in New York 1969 zurück, wo sich Lesben, Schwule und Transgender gewaltsam gegen die Polizeirepression gegen sie wehrten.

Natürlich werden auch wir dieses Jahr bei der bunten Parade der Lesben, Schwulen und sonstigen Queers mit dabei sein um ein klares Signal gegen heteronormative, homophobe und sexistische Ausgrenzung setzen und die Vielfalt der individuellen Lebensentwürfe einfordern.

Wir werden dabei tatkräftig den BAK Queer der Partei Die Linke unterstützen und auf den Wagen mit dabei sein. Daneben gibt es noch einen vom Queerkafe veranstalteten rosa/schwarzen Block unter dem Motto: "Christina is a riot girl", der auch eine Menge Spaß und Kreativität verspricht.

Bildungscamp 2011

 
Auch dieses Jahr gibt es wieder ein Bildungscamp, und zwar vom 13.7.-17.7. am Geschwister-Scholl-Platz. Themen sind immer noch die bayerische Bildungsmisere, der Kampf gegen das dreigliedrige Schulsystem, gegen Bachelor/Master und G8, gegen Studiengebühren, Demokratie statt Leistungszwang und ein freies und selbstbestimmtes Lernen:

"Es ist schon einige Zeit her dass die Politiker_innen sich dazu bekannten wie wichtig ihnen die Bildungspolitik ist. Seit dem ist jedoch mal wieder nichts passiert. Wir Schüler_innen, Student_innen, Eltern und Azubis können aber nicht einfach warten bis sich vielleicht mal was ändert. Wir brauchen die Reformen JETZT,  nicht erst in ein paar Jahren, wenn vielleicht mal der Haushalt stimmt.
Darum gibt es für uns auch kein Sommerloch.


Andere machen Ferien, wir arbeiten durch. Beim Bildungscamp kannst auch du dich informieren, selber mitarbeiten, mitdiskutieren und dich einbringen. Komm am 13. bis 17. Juli zum Bildungscamp. Es gibt Workshops zu bildungspolitischen Themen rund um die Uhr. Es gibt öffentliche Plena wo vorallem deine Meinung gefragt ist und wenn alles gut läuft abends auch noch das eine oder andere Konzert.
Damit wir nicht überhört werden wird es außerdem eine große Demo geben, bei der wir alle zeigen wie laut wir unseren Standpunkt vertreten.
Deswegen, komm zum Bildungscamp.
Es geht auch um deine Zukunft!"

Weitere Infos, Programm etc. findet ihr hier:
http://bildungscampmuc.wordpress.com/

(Und als kleines Schmankerl in eigener Sache: Anscheinend wird sich immer noch auf das hauptsächlich von unseren Genoss_innen verfasste Positionspapier zur Uni-Besetzung 2009 berufen: http://bildungscampmuc.wordpress.com/worum-gehts/)

Mittwoch, 22. Juni 2011

Bash Back! Gegen den Festkommers der Burschenschaftlichen Gemeinschaft

Und noch eine Ankündigung, diesmal gegen Nazis mit Hüten:


Demonstration gegen den Burschenschaftskommers

Auftaktkundgebung: 16.7.2011, 16:30 Uhr, Prinzregentenplatz (U4/5 Prinzregentenplatz)


Gegen den Festkommers der Burschenschaftlichen Gemeinschaft
Bash Back!
Gegen Nationalismus, Rassismus und Sexismus

Am 15. und 16. Juli findet in München ein Festkommers1 zum 50jährigen Bestehen der rassistischen, sexistischen und deutschnationalistischen Burschenschaftlichen Gemeinschaft (BG) statt. Gegen diese Veranstaltung rufen wir zu Protesten auf!

Alle Infos & Aufrufe unter:
http://bashback.blogsport.eu/

Dienstag, 21. Juni 2011

SlutWalk in München!

Hallo allesamt,

dieses Jahr wird es auch in München am 13. August einen SlutWalk geben! Wer nicht weiß, was das ist: Es geht darum, ein klares Statement gegen sexualisierte Gewalt und Übergriffe aller Art und für die Selbstbestimmung über den eigenen Körper und die eigenen Bedürfnisse zu setzen. Das finden wir toll und fein und freuen uns aufs Mitmachen!

Weitere Infos hier:

wikipedia (sagt noch nicht so viel...)

SlutWalk in München


Der genaue Ort steht noch nicht fest, aber wir werden euch auf dem Laufenden halten.

„ Mehr direkte Demokratie für den Parlamentarismus ! ? – Notwendige Ergänzung oder Konkurrenz ?“

Als basisdemokratische und antiautoritäre Gruppe wollen wir mal ein bisschen die Werbetrommel für eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung zum Thema "Direkte Demokratie" rühren.

Zeitpunkt: Freitag, 1. Juli, 18 Uhr bis 21 Uhr, und Samstag, 2. Juli, 10 Uhr bis 16 Uhr

Am Freitag, 1. Juli, im EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80, 80336 München

Am Samstag, 2. Juli, im Giesinger Bahnhof, Gepäckhalle, Bahnhofplatz 1, 81539 München

Weit über linke Kreise hinaus gilt es heute als selbstverständlich, dass wir mehr direkte Demokratie brauchen. Während die repräsentative Demokratie mit ihren Parteien und Parlamenten, gewählten Abgeordneten und Amtsträgern (Politikern) den denkbar schlechtesten Ruf hat, fordern immer mehr Bürgerinnen und Bürger mehr Mitsprache und politische Partizipation. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen Chancen, Risiken und der Ausbau direkter Demokratie. Die aktuelle Situation des Themas wird am Freitag beispielhaft zunächst aus der europäischen, städtischen und ländlichen Perspektive verdeutlicht. Um Möglichkeiten, aber auch Grenzen von direkter Demokratie und Partizipation geht es am Samstag. Dabei sollen folgende Fragen von Fachreferentinnen und Fachreferenten beantworte werden: Wie ist die Situation in Baden-Württemberg? Was tut sich in Europa? Helfen die neuen Medien zu mehr direkter Demokratie? Welche Erfahrungen konnten mit dem Bürgerhaushalt gemacht werden? Welche Möglichkeiten politischer Partizipation bietet die bayerische Verfassung? Welche Erfahrungen gibt es mit Volksbegehren? Wäre ein Bürgerhaushalt für München ein Fortschritt?


Programm: 

Erster Teil: Freitag ab 18 Uhr
im EineWeltHaus, München

Wer hat’s erfunden? Die Schweizer! Verfahren direkter Demokratie in der gesamtstaatlichen Organisation am Beispiel der Schweiz.
Dr. Regula Stämpfli, Bern, Publizistin und Dozentin für Geschichte, Politik und politische Philosophie.

Engagiert in Köln – Bürgerhaushalt in Köln. Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in der Großstadt Köln.
Jörg Detjen, Köln, Fraktionsvorsitzender der Partei DIE LINKE im Kölner Stadtparlament

Kommunale Bürgerbeteiligung. Das Modell des Bürgerhaushaltes in Berlin-Lichtenberg.
Eva Roeder, Berlin, Politikwissenschaftlerin, führt ein Forschungsprojekt zum Bürgerhaushalt in Berlin-Lichtenberg durch.

Zweiter Teil: Samstag ab 10 Uhr
im Giesinger Bahnhof, München

Direkte und repräsentative Demokratie im Austausch. Zur aktuellen Situation in Baden-Württemberg.
Alexander Schlager, Stuttgart, Bildungsreferent der Rosa Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg.
Europa mischt sich ein. Entwicklung von Aspekten direkter Demokratie und Partizipation in Europa
Dr. Lutz Brangsch, Berlin, Ökonom, wiss. Referent des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg- Stiftung.

Helfen neue Medien? Direkte Demokratie im Internet.
Dr. Anja Ebersbach, Regensburg, Informationswissenschaftlerin, IT-Trainerin

PAUSE

Ab 14 Uhr

Bayern – Land der Volksentscheide. Möglichkeiten und Schwierigkeiten direkter Demokratie in der bayerischen Landespolitik.

Einleitung:

Dr. Klaus Hahnzog, München, ehem. Kreisverwaltungsreferent und stellv. Bürgermeister Münchens, Landtagsabgeordneter der SPD, Richter am bayerischen Verfassungsgerichtshof

Diskussionsbeiträge:

Der Kampf um die Stimmen. Das gescheiterte Volksbegehren des DGBs zum Mindestlohn 2008.
Robert Günthner, München DGB Bayern.

München geht online. E-Partizipation in München: MOGDY.
Maren Ulbrich, München, Politikwissenschaftlerin, Vorsitzende Verdi-Jugend Bayern


Ab 15.30 Uhr
 
Pro und Contra Bürgerhaushalt in München. Abschlussgespräch.
Mit Brigitte Wolf, München, Stadträtin der LINKEN im Münchner Stadtrat

ENDE DER VERANSTALTUNG UM 16 UHR


Eine Kooperationsveranstaltung des Kurt Eisner Vereins / der
Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern mit dem Forum linke Kommunalpolitik München e.V. und dem Gesprächskreis Parteien und soziale Bewegungen der Rosa Luxemburg Stiftung.


Veranstaltung online:



Weitere Infos zum Thema direkte Demokratie:

Freitag, 10. Juni 2011

Wichs tragen war schon immer scheiße!


Ein guter Deutscher mag keinen Franzmann leiden, doch seine Weine trink' ich gern“

so spottete bereits Goethe über die ewig besoffenen studentischen Männerbünde, die ihre chauvinistischen Ressentiments in die Welt hinaus krakeelten. Seitdem hat sich im Bereich der Burschenschaften, Verbindungen, Korps, - schlagend, fahnetragend oder nicht, deutschtümelnd oder streng katholisch – nicht viel getan. Auch wenn sie sich heute bisweilen sehr modern geben und mit billigen, attraktiven Wohnungen und Partys für sich werben, sind die Inhalte und Strukturen die gleichen geblieben: Frauen, Ausländer_innen, Nichtstudent_innen oder Atheist_innen sind in diesen streng hierarchischen Männerbünden von vornherein nicht zugelassen, die weißen deutschen Akademiker müssen sich ihren Vorgesetzten unterordnen und an archaischen Trinkritualen teilnehmen. Solchen Ausschlusskriterien folgt auch ein dementsprechendes Weltbild: Burschenschaften gebärden sich in der Öffentlichkeit als elitaristische, sexistische, miltaristische und nationalistische Karrierenetzwerke.

Ein weiteres Problem dabei ist, dass Burschenschaften im Gegensatz zu anderen offen rechtsextremistischen Organisationen kein vermeintliches Randphänomen, sondern fest in der Mitte der Gesellschaft verankert sind. Der Anschluss an eine Burschenschaft ist nach wie vor karriereförderlich. Viele Männer verdanken ihre Posten in Politik, Wirtschaft oder an der Uni ihrer Verbindung und setzen dort ihr reaktionäres Gedankengut durch.

Anlässlich zweier größerer Burschenschaftstreffen in Bayern – dem Kommers in Coburg und dem Konvent in München, an dem besonders rechte Burschis wie die berüchtigte Danubia teilnehmen – aber natürlich auch allgemein, wollen wir den Burschis entschlossen die Stirn bieten! Die Uni muss unser Platz sein, offen für alle – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sozialer Schicht!

22.Juni 20.00 Uhr

Vortrag: „Burschenschaften in München“

Leopoldstraße 15
U3/U6 Giselastraße

Donnerstag, 9. Juni 2011

hello world

Hallo allesamt,

linksjugend ['solid] freut sich, nun auch wieder im Internet aktiv zu sein.
Selbstverständnis, Links und Impressum sind bereits online und wir hoffen, die jetzt noch leeren Seiten auch bald mit spannenden Inhalten zum Weltgeschehen und politischen Aktionen rund um München befüllen zu können.

Viel Spaß beim Lesen und Weltretten nicht vergessen!

Eure linksjugend ['solid] basisgruppe münchen und sds basisgruppe münchen